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31.01.2007
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derstandard.at (31.01.2007)

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Das Internet-Kaufhaus mit Waren aus unterschiedlichsten kleinen Manufakturen verfügt über ein besonderes Konzept.

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Unsere diesmalige Einkaufstour führte uns in die virtuelle Welt des Shoppings. "Hokohoko" heißt das Geschäft, das Tante-Emma-Laden, Kaufhaus, Wochenmarkt und Luxus-Boutique vereint. Seit September des Vorjahres kann hier in aller Ruhe, äußerst bequem und folglich völlig stressfrei per Mouseclick eingekauft werden.

Das Angebot umfasst eine breit gefächerte Produktpalette - von kulinarischen Spezialitäten über schicke Klamotten und Accessoires bis hin zu Einrichtungsdesign - ist beinahe alles zu haben. Und das zu sympathisch moderaten Preisen.

Dahinter verbirgt sich ein ausgeklügeltes und dennoch sehr einfaches Konzept. Die Produkte, zumeist in Kleinserien oder als handgefertigte Einzelstücke hergestellt, stammen derzeit aus insgesamt 39 verschiedenen Manufakturen in 22 österreichischen und deutschen Städten. Jedes einzelne davon wird von den "Hokohoko"-MitarbeiterInnen nach bestimmten Kriterien ausgewählt.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Zum einen kann mit nur einem einzigen Warenkorb bei verschiedenen ProduzentInnen gleichzeitig eingekauft werden, welche auch die Lieferung direkt übernehmen. Dadurch ergeben sich für die KonsumentInnen keine höheren Preise als bei Einkäufen vor Ort.

Bezahlt wird aber dort, wo bestellt wurde, nämlich bei "Hohohoko", entweder online oder per Vorkasse. Zum anderen verzichtet auf diese Weise der Internet-Shop sowohl auf ein zentrales Lager als auch auf Transportwege, wodurch der Kostenaufwand beschränkt bleibt.

Zwei weitere Besonderheiten von "Hokohoko" fallen besonders auf. Erstens wird dem Vertrieb regionaler Spezialitäten - weil "regionale Hersteller genau das machen, was sie am besten können" - spezielles Augenmerk geschenkt.

Beispielsweise Kürbiskernöl aus der Steiermark, Kräuter aus dem Waldviertel, mutige Mode aus Berlin, Filzaccessoires aus Altenriet... Und zweitens erweist sich der hohe Prozentsatz von weiblich geführten Manufakturen, mit denen der Shop kooperiert als erstaunlich: von den 39 teilnehmenden Betrieben stehen 34 Frauen vor.

Daneben erweisen sich die Leitgedanken von "Hokohoko" kritisch im Sinne von Massen-Ökonomie und Ökologie. Mit dem Slogan "Glücklich macht, was mit Liebe hergestellt wurde" unterstützt der Shop Klein- und Kleinstbetriebe, die es in Zeiten des Überhandnehmens von Großkonzernen schwer haben und setzt verstärkt auf regionale Qualität anstelle von globalisierter Quantität.

"Wir sind der Meinung", lautet die Überzeugung der "Hokohoko"-BetreiberInnen, dass "Massenproduktion ungesund, unwirtschaftlich und wenig inspirierend ist". Politisch korrektes und sozial faires Handeln steht also im Mittelpunkt, denn nicht umsonst bedeutet die Übersetzung des Shop-Namens "handeln".

Derzeit hält "Hokohoko" übrigens für alle NeukundInnen ein besonderes Zuckerl bereit: bei Bestellungen bis 14. Februar sind die Versandkosten gratis. Genauere Informationen dazu entnehmen Sie der Homepage.

HOKOHOKO Schottenfeldgasse 64 1070 Wien Tel.: **43 (0)1 990 93 60

Text: Dagmar Buchta Fotos: HOKOHOKO



Zu derstandard.at (31.01.2007):

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