Die Schärfe von Chilies wird in "Scoville-Einheiten" gemessen. Früher wurden die subjektiven Maßzahlen durch reinen Geschmacksvergleich fest gelegt. Heute gibt es technische Verfahren.
Die Stärke der Chilischärfe wird heute mit der HPLC (high performance liquid chromatography oder Hochleistungsflüssigchromatographie) gemessen. Die Maßeinheit ist dabei aber die gleiche geblieben.
Die allerschärfsten Chilisorten bringen es auf 200.000 bis 300.000 Scoville-Einheiten, während die immer noch extrem scharfen Thai Chilies kaum 100.000 erreichen.
Handelsübliche Formen wie der Jalapeño (Standardchili in den USA) oder der italienische Peperoncino liegen generell unter 5000 Scoville-Einheiten.
Obwohl es Tabellen mit Daten über die Schärfe verschiedener Chili-Arten gibt, darf man deren Genauigkeit nicht überschätzen: Chilies sind sehr variabel in ihren Inhaltsstoffen, sogar Früchte, die zur selben Zeit von der selben Pflanze geerntet wurden, können sich in ihrer Schärfe deutlich unterscheiden.