In Süddeutschland und Österreich sagt man es: "Wenn's Arscherl brummt, ist's Herzerl g'sund.". Trotz aller Herzensstärke: Der Pups, Furz oder auch Pfurz bereitet nur selten echte Freude.
Blähungen fühlen sich unangenehm an. Häufig grummelt und blubbert es im Bauch. Auch der Druck in der Darmgegend ist belastend.
Und wenn doch ein Wind entwischt, bevor man es auf die Toilette oder ins Freie geschafft hat, ist es auch noch peinlich.
Geräusch und Geruch lassen dem armen Blähungen-Geplagten dann auch noch die Schamesröte ins Gesicht steigen.
Dabei sind Blähungen ein ganz sinnvoller Prozess: Durch bestimmte Lebensmittel, aber auch durch Alkohol oder Stress, wird Luft im Darm produziert und "eingeschlossen". Der Geruch wird durch Darmbakterien verursacht, die schwefelhaltige Gase produzieren.
Mit einem herzhaften Pups wird ebendiese ins Freie befördert.
Wer häufig unter Blähungen leidet sollte folgendes meiden:
- Kohl, Hülsenfrüchte (z.B. Bohnen) oder Zwiebeln in großen Mengen
- "lufthaltige Lebensmittel" wie Wasser mit Kohlensäure, Schlagsahne
- scharf gewürzte Speisen
- Lebensmittel mit künstlichen Zusatzstoffen
- Alkohol