Meistens essen wir Weizen in Form von „trocken Brot“. Er kann aber auch anders: Frisch gekeimt, sind Weizensprossen ganz schön saftig.
Weizenkörner haben einen Wassergehalt von etwa 10%. Nach dem Keimen liegt er bei rund 70 bis 80 Prozent und der Samen wiegt bis zu viermal mehr.
Beim Keimen steigt auch der Nährwert der Keimlinge gegenüber den trockenen Getreidekörnern: Der Gehalt an Vitaminen und Ballaststoffen nimmt zu die Qualität der Proteine und Fette verbessert sich und wertmindernde Stoffe werden zum Teil abgebaut.
So geht´s:
Beim Kauf auf die Qualität der Samenkörner achten: Falls das Saatgut mit Chemikalien behandelt wurde, bleiben diese Gifte auch nach dem Keimen erhalten. Außerdem sollten die Körner jung sein: Altes Saatgut keimt nicht mehr.
Weizenkörner gut abspülen und 12 Stunden einweichen. Dann in eine Keimschale legen und zunächst im Dunkeln aufstellen. Das Keimgefäß erst am zweiten Tag ins Licht stellen. Eine Temperatur von 18 bis 22 Grad ist optimal. Regelmäßig zweimal am Tag durchspülen. Nach zwei bis vier Tagen können die Sprossen gegessen werden, sie schmecken süßlich-mild.
Tipp: Verwenden Sie für den Keimvorgang keine Watte, Styropor oder Vlies: Dort können sich Bakterien vermehren, die Nitrat zu Nitrit umwandeln.