Magnet für böse Geister oder Anlass für ein Freudenfest?
Andere Länder, andere Sitten: In Japan ist die Zeit der Kirschblüte noch heute ein beinah religiöses Freudenfest und kaum eine traditionelle Darstellung kommt ohne blühende Kirschblüten aus.
In unseren Breitengraden hingegen war die Kirsche seitens der Kirche (ähnlich wie der Apfel) lange Zeit ein sündhaftes Symbol. Gerne wurden Frauen mit liederlichem Lebenswandel als Kirschen beschimpft und der Schatten eines Kirschbaums galt bei Mondlicht als Tummelplatz für (böse) Geister und Dämonen.