Ähnlich wie in der New Economy, erhofften sich schlaue Kaufleute im 17. Jahrhundert unglaubliche Gewinne durch den Verkauf von Tulpen-Zwiebeln.
Und weil auch hier die Blase nach ein paar Jahren platzte, verfielen die einst enormen Preise und die letzten Investoren blieben bankrott auf Ihren inzwischen fast wertlosen Zwiebeln sitzen.
Im 16. Jahrhundert kamen die ersten Tulpenzwiebeln aus dem Morgenland nach Europa. Jede einzelne dieser seltenen Blumen wurde damals wie ein Juwel behandelt und nur unter Aufsicht ausgestellt.
Binnen weniger Jahre trieben das große Interesse und schlaue Spekulanten den Preis einer Tulpen-Zwiebel auf den fast unvorstellbaren Gegenwert zu einer heutigen Euro-Million. Mancher verkaufte Haus und Hof oder tauschte Grund und Boden gegen ein solches Zwiebelchen in Erwartung, damit ganz schnell reich zu werden. Bei einigen hat´s geklappt.
Aber das konnte natürlich nicht ewig so weiter gehen ...