Borretsch ist ein erfrischendes Sommergewürz, das rasch geerntet und frisch genossen werden möchte.
Der Borretsch blüht von Mai bis September: Wegen der strahlend blauen Blüten, wird der Borretsch auch Blauhimmelstern genannt. Einmal geerntet, möchte das Kräutlein sorgsam behandelt werden. Hier sieben Tipps:
1.) Geerntete Blüten und Blätter welken schnell: Also immer rasch genießen.
2.) Wer das Gurkenkraut wenigstens ein paar Tage aufbewahren möchte, sollte Blüten und Blätter sofort in ein Glas Wasser stellen.
3.) Die haarigen Blätter möglichst fein hacken: Die Blätter aufrollen, einmal längs halbieren und dann in ganz feine Streifen schneiden.
4.) Damit das Aroma erhalten bleibt: Die frischen Blätter erst kurz vor dem Essen hacken.
5.) Borretsch nach Möglichkeit nicht mitkochen: In der Hitze verflüchtigt sich sein Aroma.
6.) Gurkenkraut immer frisch verwenden: Auch getrocknet schmeckt es nicht.
7.) Borretschblüten im Salat: Immer zuerst die Marinade über den Salat und zuletzt die Blüten darüber streuen. Der Essig verfärbt sonst die blauen Blüten rot.