Seit mehr als 500 Jahren ist es in der Heilkunde bekannt: Der bescheidene Rotklee hilft bei Beschwerden in den Wechseljahren.
Rotklee, auch Wiesenklee genannt, wächst in ganz Europa auf Wiesen, Weiden, Wegrändern und Straßenböschungen. Die kleinen, leuchtenden rosafarben Blüten sieht man auch im städtischen Umfeld so häufig, dass sie kaum auffallen.
Wer hätte es also gedacht: Dieses “Unkraut” wurde schon von Hildegard von Bingen als heilsam erkannt. Dasselbe bestätigte vor wenigen Jahren eine Studie der Universität Wien.
Demgemäß wurden Beschwerden in den Wechseljahren unter der Einnahme von Rotklee in 84% der teilnehmenden Frauen deutlich gemindert. Das liegt, so vermutet man, an den darin enthaltenen Isoflavonen (Phytoöstrogenen). Rotklee wirkt gegen Depressionen und allgemein stärkend. Er wirkt krampflösend, senkt den Cholesterin- und Triglyzeridspiegel bei Herzkreislauferkrankungen und Arteriosklerose. Er reinigt das Blut und unterstützt den Stoffwechsel bei Zysten oder geschwollenen Drüsen und Lymphstau, besonders im Bereich der Brust.
So bereiten Sie einen Tee aus Rotklee zu:
Übergießen Sie vier bis sechs rote Blütenköpfchen mit heißem Wasser. Für eine Kur empfiehlt es sich etwa 3 bis 4 Tassen täglich über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen zu trinken.