Heute gibt es Ringelblumensalbe in der Apotheke zu kaufen. Ihr Vorgänger ist die Ringelblumenbutter der Hildegard von Bingen aus dem 11. Jahrhundert.
Wunde Haut behandelte die Benediktinerin mit einer Wundsalbe aus Ringelblumen.
Hierfür wurden Ringeblumenblüten mit Fett, Speck und Butter vorsichtig geköchelt. Nach einiger Zeit wurde die Pflanze abgefiltert. Das heiße Fett wurde abgekühlt und sobald es erstarrt war, auf Haut und Wunde gestrichen.
In der Ringelblumenbutter hatten sich die heilenden Inhaltsstoffe der Ringelblume gelöst und mit dem Fett konnten diese wirksam auf der Haut aufgetragen werden. Wirkt heute sicher auch noch.