Der raublättrige Borretsch mit den feinen Blüten hat (mindestens) vier Charakterzüge.
Das keltische Wort für „Mut“, der arabische Begriff für „Vater des Schweißes“ oder das lateinische „Gewebe aus rauer Wolle“ könnten Namensgeber des Borretsch sein. Alle drei Bedeutungen machen Sinn, wenn man das raue Pflänzchen kennt. Die Sprachwissenschaft scheint sich bei der Zuordnung jedoch noch nicht einig zu sein.
Eindeutig ist die Herkunft der deutschen Bezeichnung „Gurkenkraut“: Das frische Grün der Gewürzpflanze schmeckt der Gurke auffallend ähnlich.
Ganz entgegen der rauen Bezeichnungen hat die Pflanze zudem noch eine dritte, sehr romantische Identität: Dank der hübschen, blauen Blüten wird der Borretsch auch Blauhimmel und Liebäuglein genannt.
Die Herz- und Nervenstärkende Wirkung drücken die ebenfalls gebräuchlichen Namen Herzfreude und Wohlgemutsblume aus.