Aufgrund eines Kommafehlers galt der Spinat lange als sehr, sehr eisenhaltig und wurde keinem Kleinkind vorenthalten.
Alle glaubten, 100 Gramm Spinat würden 35 Milligramm Eisen enthalten. Tatsächlich sind es 3,5 Milligramm.
Und das kam so:
Der Schweizer Physiologe Gustav von Bunge hatte Ende des 19. Jahrhunderts errechnet, dass 100 Gramm getrockneter Spinat 35 Milligramm Eisen enthalten. Dieser Wert wurde später irrtümlich dem frischen Spinat zugeschrieben. Der aber besteht zu 90% aus Wasser.