Was für die Salatsoße gilt, gilt für die Haut erst recht: Öl ist nicht gleich Öl. Zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen verwendet man am besten nur Pflegeprodukte aus hochwertigem Pflanzenöl.
Sämtliche ölhaltige Pflegeprodukte kann man in zwei große Gruppen einteilen: Die einen werden auf Basis von Pflanzen-, die anderen auf Basis von Mineralölen hergestellt.
In der Wirkung auf die Haut macht das einen wesentlichen Unterschied. Im Gegensatz zu den Pflanzenölen sind die Mineralöle (Paraffinöl) nicht mit unseren körpereigenen Fetten verwandt und können deshalb vom menschlichen Stoffwechsel nicht verwertet werden. Sie liegen als abdichtende Schicht auf der Haut und behindern, großflächig aufgetragen, sogar die Hautatmung.
Die Inhaltsstoffe von Pflanzenölen hingegen werden von der Haut leicht aufgenommen und in den körpereigenen Lipidmantel eingebaut.
Dieser Unterschied ist wichtig, wenn es um das passende Öl für die Präventivmassage gegen Schwangerschaftsstreifen geht.
Empfehlenswert sind deshalb Sonnenblumen-, Weizenkeim- oder Sesamöl. Ebenso gut eigenen sich Mandel-, Jojoba- oder Calendulaöl.