Wer von Möhren oder Karotten spricht meint im Wesentlichen dasselbe. Je nach Wachstumsgrad werden diese roten Wurzeln allerdings nicht nur unterschiedlich bezeichnet...
Die sehr jungen, noch fast kugelförmige Möhren heißen "Pariser Karotten". Sie wandern vorwiegend in Konservendosen.
Die noch immer jungen, doch etwa schon 10 cm langen Möhren begegnen uns im Laden oder auf dem Markt meist am Grün zusammengebunden. Sie werden als "Zucker- oder auch Fingermöhren" bezeichnet. (enthalten bis zu 6% Zucker).
Ältere, meist walzenförmige Möhren, heißen "Sommer- oder Herbstmöhren". Ihre Oberfläche ist stumpf und sie sind begrenzt lagerfähig.
Die sehr spät im Jahr geernteten und lange haltbaren Möhren können 20 cm lang und 4 bis 5 cm dick werden. Das sind dann die "Wintermöhren" oder auch "Spätmohrrüben". Ihr Kern ist übrigens etwas holzig und deutlich heller als das Fruchtfleisch.