Lauch übers Jahr: Sommer-, Herbst- und Winterlauch
Porree oder Lauch? Das ist hier nicht die Frage, denn beide Namen meinen genau dasselbe. In Aussehen, Konsistenz und Nährwert unterscheiden sich die leckeren Stangen je nach ihrer Erntezeit.
Ab Juni wird der Sommerporree geerntet. Er hat einen langen Schaft, eine helle Blattfarbe und eine weiche, lose Struktur. Sein Geschmack ist fein und zart und er verfügt über einen höheren Wirkstoffgehalt, als seine später geernteten Brüder.
Herbst- und Winterlauch haben meistens einen kurzen, dicken Schaft und dunkelgrüne, kräftige Blätter. Ihr Geschmack ist intensiver. Die frostfesten Sorten überwintern auf dem Feld und werden – außer bei Frost – den ganzen Winter über frisch geerntet.
Wer auf Qualität bei der Porreeauswahl achten will, sollte also nicht auf die nur von der Anbauzeit abhängige Länge und Dicke des Schafts achten, sondern sich die Blattspitzen der Ware angucken. Sie müssen frisch und fest sein, bei welken Enden sind schon viele Vitamine verloren.