Eine schwere Infektion läßt sich kaum mit Kresse kurieren, aber sie kann in Grippezeiten zur Vorbeugung dienen.
Schon seit Jahrtausenden wurde Kresse zu Heilzwecken verwendet. Man fand sie sogar in den Gräbern der Pharaonen.
Ihre heilende Wirkung hat sie bis heute erhalten: Es ist das in der Kresse enthaltene Senföl (Benzylsenföl), das die stärkste antibiotische Wirkung unter den Senfölen besitzt. Deshalb wird es als pflanzliches Breitbandantibiotikum bezeichnet.
In Grippephasen oder wenn die eigenen Abwehrkräfte geschwächt sind, also ruhig mal etwas mehr Kresse essen. Ab 20g pro Tag ist eine wirkungsvolle Menge. Besonders wirksam soll sich Kresse bei Harnwegsinfektionen auswirken.