Es gibt Blätterkohl (Wirsing), Kopfkohl (Weiss- und Rotkohl), Stammkohl (Kohlrabi) und Blütenstandskohl (Brokkoli und Blumenkohl). Rosenkohl sind Minikohlköpfchen, die als Knospen geerntet werden.
BLUMENKOHL:
Gekocht werden die zu einem Kopf zusammenstehenden, weißen oder elfenbeinfarbenen Blütenknospen. In anderen Ländern wird der farbige Blumenkohl bevorzugt: der grüne Blumenkohl (Romanesco), der wegen seiner Blütenform auch Türmchen- oder Minarettkohl genannt wird. Blumenkohl ist leicht verdaulich, wirkt entwässernd, und kann sowohl als Rohkost als auch als gekochtes Gemüse gegessen werden.
BROCCOLI:
Ein naher Verwandter des Blumenkohls: Er hat einen dunkelgrünen Strunk mit den Blütenknospen. Vom Broccoli kann man alles verwenden: Blüten, Blätter und Stiele. Lecker roh als Salat und als gekochtes Gemüse.
CHINAKOHL:
Ovaler Kopf mit gelbgrün gekräuselten Blättern. Leicht verdaulich, nicht blähend. Außerdem fehlt dem Chinakohl der typische Kohlgeschmack. Als Salat und Gemüse geeignet. Kurze Garzeit. Aus Chinakohl wird auch Kimchi gemacht, ein sauerkrautähnliches Produkt.
GRÜNKOHL:
Winterharter Blattkohl mit dunkelgrünen, krausen Blättern: Die vitaminreichste Kohlart. Grünkohl schmeckt erst richtig, wenn er nach dem ersten Frost geerntet wird. Die tiefen Temperaturen bewirken die Umwandlung von Stärke in Zucker, das macht ihn lecker.
PAK-CHOI (Chinesischer Senfkohl):
Grünes Blattstielgemüse aus Südostasien. Als Salat oder bei sehr kurzer Garzeit auch als Gemüse geeignet. Sein milder Geschmack ist mit dem Chinakohl vergleichbar.
ROSENKOHL:
Rosenkohl braucht auch Frost, um seinen typischen Geschmack entwickeln zu können. Die einzelnen Röschen wachsen auf freiem Feld an bis zu einem Meter hohen Stängeln. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Röschen fest geschlossen und grün sind. Rosenkohl enthält besonders viel Eisen (1,1 mg auf 100 g).
ROTKOHL (auch Blau- oder Rotkraut):
Im Unterschied zum Weißkohl ist der Rotkohlkopf kleiner und fester. Die blau-violette Blattfarbe färbt sich beim Dünsten purpurrot. Als Rohkost und Gemüse geeignet.
SPITZKOHL:
Eine Variante des Weißkohls, wird schon im Frühjahr geerntet. Die biegsamen Blätter des Spitzkohls eignen sich besonders gut für Krautwickel oder Kohlrouladen.
WEISSKOHL (auch Kappes oder Kabis):
Mit etwa 350.000 Tonnen Jahresernte ist Weißkohl die meist gegessene Kohlsorte Deutschlands.
Drei Viertel der Ernte wird zu Sauerkraut verarbeitet. Der Kopf ist glatt und glänzend von grünlich-weißer Farbe. Als Salat oder Gemüse geeignet. Weißkohl hat den höchsten Vitamin C-Gehalt aller Kohlsorten.
WIRSING (auch Wirz, Welsch- oder Savoyer Kohl):
Unterschiedlich geformte, grüne bis gelbe stark gekrauste Blätter, und im Gegensatz zum Weiß- oder Rotkohl keinen festen geschlossenen Kopf. Kräftig und würzig im Geschmack.