Auch wenn der Süßholzanteil in Lakritz kontinuierlich gesunken ist, noch immer ist Süßholz ein wesentlicher Bestandteil dieser Süßigkeit. Es verleiht ihr nicht nur ihren speziellen Geschmack, sondern auch die schwarze Farbe.
Zur Herstellung werden die im Herbst geernteten Wurzeln zu einem zähflüssigen Brei gekocht und anschließend filtriert. Der so eingedickte Saft heißt Lakritze. Zusammen mit verschiedenen anderen Ingredienzien (Glukose, Gelatine, Aromen... ) entsteht das, was wir heute unter dem Namen Lakritz im Handel bekommen.
Lakritzsaft ist übrigens nicht nur was für den Gaumen: Er hat schaumbildende Eigenschaften und wird daher auch Feuerlöschmitteln zugesetzt.