Jahrhunderte war das Trocknen von Früchten die einzige Möglichkeit, sie für den langen Winter haltbar zu machen. Was passiert dabei eigentlich mit ihnen?
Eigentlich logisch: Durch den Entzug von Wasser bekommt man mehr Nährstoffe auf engem Raum. Trockenfrüchte sind also in vielerlei Hinsicht gehaltvoller als ihre frischen Geschwister.
Sie haben mehr Kohlehydrate (der Zuckergehalt steigt auf 60-70%), mehr Vitamine (bis auf Vitamin C), mehr Mineralstoffe, mehr Spurenelemente und... mehr Kalorien.
Deshalb: So gesund diese köstlichen Früchtchen auch sind, man sollte nicht zu viele auf einmal davon essen und sich nach dem Verzehr am besten die Zähne putzen.
Während des Trocknungsvorgangs (heute wird nicht mehr in der Sonne, sondern in speziellen Öfen getrocknet) verlieren die Früchte übrigens ca. drei Viertel ihrer Feuchtigkeit. Bei Äpfeln führt das dazu, daß aus 10 kg frischen Äpfeln ein Kilo getrockneter Apfelringe wird.