Ahornsirup wird aus dem Saft gemacht, der im Frühjahr in den Stämmen der Ahornbäume hochsteigt.
Wie Ahornsirup gewonnen wird, weiß in Kanada jedes Kind: Ein Zuckerahorn muss es sein, der zudem mindestens 40 Jahre alt ist, damit es sich lohnt, ihn anzuzapfen.
Dafür schlägt man einen kleinen Zapfhahn in den Baum, der tatsächlich ziemlich genauso aussieht, als wolle man damit das nächste Bierfass anstechen. Durch diesen Hahn läuft dann in vielen, vielen Stunden ein Eimer mit kostbaren Ahornsaft voll.
Die „Ernte“ kann nur zwischen Mitte Februar und Ende April stattfinden, denn danach (wenn die ersten Knospen sprießen) wird der Saft ungenießbar.
Aus dem so gewonnenen Ahornsaft wird in stundenlanger Prozedur in sogenannten Zuckerhütten der Ahornsirup eingekocht.
Aus 40 Litern Saft entsteht ein Liter Sirup. Und da ein Baum im allerbesten Fall 120 Liter Saft pro Jahr geben kann, lässt sich leicht verstehen, warum Ahornsirup zu den kostspieligeren Leckereien zählt.