Der fromme Name ist eine prima Tarnung: Die leuchtende Kapuzinerkresse ist eine südamerikanische Einwanderin – heimisch bei uns erst seit dem 16. Jahrhundert.
Die Kapuzinerkresse wird auch „Indianerkresse“ genannt: Sie stammt ursprünglich aus Peru und wurde von den spanischen Eroberern im 16. Jahrundert mit nach Europa gebracht. Seitdem grünt und blüht sie in Orange, Gelb und Rot: Wild an Strassenrändern und Zäunen, gezähmt in Gärten auf Balkonen, in Kübeln und Töpfen.
Den deutschen Namen bekam die Kapuzinerkresse vermutlich, weil ihre Blüte an die Kapuze der Mönchskleidung erinnert.