Wer im Mittelalter Bohnen kaufte, bekam ganz automatisch ein Sträußchen Bohnenkraut dazu. So sagt man, kam das Kraut zu seinem Namen.
Und das sicher nicht ohne Grund: Wer Bohnen, Linsen und andere schwerverdauliche Hülsenfrüchte genießt, kennt die rumorenden Blähungen danach. Die Verdauung ist überfordert und bildet Blähungsgase.
Bohnenkraut hilft vorbeugend! Es wirkt positiv auf die Verdauungsorgane, stärkt den Magen und beugt damit den unangenehmen Winden vor.
Schon in einem Kräuterbuch des 18. Jahrhunderts steht geschrieben: "Der gemeine Mann pflegt die dürre Saturey unter die Würste zu hacken, davon sie anmüthiger und gesunder werden. Er läßt sie auch mit den Erbsen und anderem Gemüse oder Hülsen-Früchten kochen, denn sie benimmt ihnen die Blähung".