Dienstag, 02.12.08
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Ahornsirup

Graduierungen
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Ahornsirup gibt es in verschiedenen Graduierungen

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Ahornsirup ist gleich Ahornsirup? Fehlanzeige! Es gibt verschiedene Güteklassen, die sich nicht nur im Geschmack, sondern auch im Preis unterscheiden.

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Erkennbar sind diese Unterschiede an den verschiedenen Goldtönen, die der Ahornsirup haben kann. Helligkeit beziehungsweise Lichtdurchlässigkeit sind hier wichtige Qualitätsmerkmale.

Sie hängen nicht – wie man vermuten könnte – davon ab, wie lange der Sirup eingekocht worden ist, sondern stehen in Verbindung mit dem Zeitpunkt der Ernte.

Je früher geerntet, desto heller ist der Saft und damit auch der eingekochte Sirup. Das hat etwas mit seinem Säuregehalt zu tun. Während des Erntebeginns enthält der Ahornsaft wenig Säuren, so dass der gewonnene Sirup hell und mild ist im Geschmack. Im Laufe der Ernte verändert sich die Zusammensetzung beziehungsweise Konzentration der Säuren und der Sirup wird dunkler und kräftiger.

Man teilt den Sirup, je nach seiner Lichtdurchlässigkeit, in verschiedene Grade ein:

Grad AA: mind. 75% Lichtdurchlässigkeit
Grad A: 60,5 – 75,0 %
Grad B: 44,0 – 60,5 %
Grad C: 27,0 – 44,0 %
Grad D: unter 27 % stark würzig (wird fast ausschließlich in der Industrie verwendet.)


Der Anteil des hellen Sirups ist, im Vergleich zur Gesamtmenge, relativ gering und deshalb teurer. Aber zum Glück ist nicht teuerste Sirup für jede Gelegenheit der beste.

Sehr mild, wie Grad A schmeckt, eignet er sich gut, um Eis, Joghurt oder Obstsalat zu süßen. Zum Kochen hingegen sollte man lieber Grad C nehmen, da er intensiver und süßer ist.




AnneDieser Beitrag wurde verfasst von:
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Anne


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